Veranstaltungsarchiv
»Das Haus« ist ein Stück über Herkunft, Geschichte und Zugehörigkeit, in der Projektion, Stimme und der Körper der Performern Pia Alena Wagner zu einem Palimpsest werden.
Begleitend zum Künstlergespräch am 21. Mai 2026 eröffnen wir eine Ausstellung des kubanischen Künstlers Antonio Nuñez. Das Gespräch nimmt seine künstlerischen Ansätze zum Ausgangspunkt, um grundlegende Fragen zu vertiefen: Wie findet Kunst ihr Sujet? In welchem Verhältnis stehen Intention, Werk und Rezeption? Und welche Rolle kommt der Kunst in einer Welt zu, in der Bedeutung stets im Werden begriffen ist?
Bild: Antonio Nuñez, »Stolen kisses«, 2009, 300 × 300
Wie lässt sich wirtschaftliche Stärke mit Klimaschutz, Innovation und sozialer Verantwortung verbinden? Sven Giegold gibt Einblicke in zentrale politische Weichenstellungen der vergangenen Jahre. Ein Abend über die Frage, wie wirtschaftliche Transformation konkret gestaltet werden kann – und welche Konflikte, Chancen und Entscheidungen dahinterstehen.
Die Albert Camus-Gesellschaft lädt ein zu »Literatur³« mit dem Autor Philipp Spiering, dem Poetry Slammer Lars Röcher und dem Liedermacher-Duo Herr Witte. Der Eintritt ist frei!
In der Ausstellung »The Missing Link« reflektiert die Aachener Künstlerin Vera Sous die westliche Vorstellung des Individuums als isolierte, vom Anderen getrennte Einheit und stellt ihr die Idee einer unteilbaren Ganzheit entgegen, die sie im Wald als einem Resonanzraum für die Möglichkeit einer Wieder-Verbindung inhärent vorfindet.
Mit einer einführenden Rede der Kunsthistorikerin Dr. Annette Lagler
Bild: Vera Sous
Der Autor und Professor Dr. Alfred Hirsch stellt sein Werk »Heimatweh« - Eine philosophische Erzählung - vor und kommt mit dem Publikum ins Gespräch. Moderiert von Dr. Jürgen Kippenhan.
Wie Kunst und Philosophie auf die Welt reagieren und im Umkehrschluss, welche Rolle diese beiden Disziplinen in unserem alltäglichen Leben einnehmen, darüber sprechen der Fotograf Michael Dohle, der Maler Antonio Núñez und der Bildhauer Holger Vanicek. Dieses Mal geht es um den Leipnitzschen Gedanken über Kunst als Variante des Möglichen, die unseren Wirklichkeitssinn schärfen kann.
Bild und Copyright: Andrea Radermacher-Mennicken
Die Schauspielerin Bianka Elberfeld hat Doris’ Geschichte aus dem Roman „Das kunstseidene Mädchen“ von Irmgard Keun neu inszeniert. Mit beeindruckender Leichtigkeit führt sie durch einen bunten Abend voller Fantasie. Zusammen mit dem Pianisten Guido Emonts entführten die beiden Künstler das Publikum in eine vergangene Ära, begleitet von Liedern, die frech, ironisch und romantisch sind.
»Sokrates’ Sofa« lädt dazu ein, gemeinsam über drängende Fragen unserer Zeit nachzudenken – im Geist des sokratischen Grundsatzes: »Ich weiß, dass ich nichts weiß«. Der Eintritt ist frei!
In der Auftaktveranstaltung der Künstler*innen-Gespräche diskutieren der Philosoph Jürgen Kippenhan und die Künstler Michael Dohle, Holger Vanicek, Antonio Nuñez Fragen über Kunst als besondere Form der Kommunikation, als Projektionsfläche außerordentlicher Wagnisse sowie als Irritation.
Foto: Andrea Radermacher-Mennicken
Wie formen Gefühle unsere Gesellschaft und warum geraten moderne Demokratien emotional aus dem Gleichgewicht? Die international renommierte Soziologin Eva Illouz stellt in Aachen ihr 2024 erschienenes Buch »Explosive Moderne« vor, eine eindringliche Analyse der emotionalen Triebkräfte unserer Zeit - und kommt darüber mit Jürgen Kippenhan ins Gespräch.
Die Architekturkritikerin Uta Winterhager und die Kunsthistorikerin Frederike Eyhoff begeben sich lesend auf Spurensuche in der Stadt. Sie möchten die kleinen Alltagsarchitekturen entdecken und verstehen: Die Kioske, Haltestellen und Toilettenhäuschen, die Laternen, Brunnen und Bänke, die in großer Zahl und vielfältigsten Formen ihre Plätze entlang der Gehwege eingenommen haben. Aber sehen wir eigentlich noch, was wir so selbstverständlich nutzen? Sehen wir, dass das Objekt selbst zur Belanglosigkeit wird?
Susan Sontag galt als wichtige öffentliche Intellektuelle, die als Philosophin , Schriftstellerin, Filmemacherin und Menschenrechtsaktivistin moralische Fragen ihrer Zeit unbeirrt ansprach. Dieter Hans und Jürgen Kippenhan sprechen über Leben und Werk einer der bedeutendsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts.
Eintritt frei!
Foto: Susan Sontag 1979 ©Lynn Gilbert.jpg
Unseren Veranstaltungsauftakt macht in diesem Jahr Joachim Griess. In einer Einzelausstellung zeigt der Kurator unserer alljährigen LOGOI-Sommergalerie neue Arbeiten.
Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 01.03.2026
Keine freien Plätze mehr verfügbar!
In seinem Vortrag widmet sich Jürgen Kippenhan Hannah Arendts letztem, posthum veröffentlichtem Manuskript »Vom Leben des Geistes« in dem sie die geistigen Grundfunktionen - Denken - Wollen und Urteilen - untersucht. Darin zeigte sie, wie fehlender innerer Dialog zur moralischen Blindheit führen kann. Denken allein lähmt, reines Wollen wird blind. Ohne intellektuelle Selbstprüfung verfällt jede Freiheit. Keine Anmeldung mehr möglich - Veranstaltung ist ausgebucht!!
Karin Börtz zeigt im LOGOI zum Jahresende atmosphärische Landschaften von den Schweizer Bergen bis zu den Stränden Sylts, die zwischen Realität und poetischer Stille schweben. Mit einer Einführung von Alexandra Simon-Tönges.
»Das Geschenk der Weisen«, eine alte Liebesgeschichte, die erstmals am 10.12.1905 in der Sonntagsausgabe des New York Sunday World Magazine erschienen ist, dient den beiden Künstlerinnen, Bianka Elberfeld und Huda Knobloch, als Vorlage zu einem besinnlichen, szenisch-musikalischen Abend.
Anlässlich des 50. Todestags von Hannah Arendt sollen auch die Texte und Ideen der Philosophin im Original zu Gehör kommen: Schauspielerin Mona Creutzer (Theater K). tragt Auszüge aus Arendts »Vita activa« vor, musikalisch begleitet von Musikerin und Performerin Sonia Mischor. Eintritt frei, Anmeldung unter phil@logoi.de
»Das Geschenk der Weisen«, eine alte Liebesgeschichte, die erstmals am 10.12.1905 in der Sonntagsausgabe des New York Sunday World Magazine erschienen ist, dient den beiden Künstlerinnen, Bianka Elberfeld und Huda Knobloch, als Vorlage zu einem besinnlichen, szenisch-musikalischen Abend.
Die Pressefreiheit ist ein Menschenrecht – und zwar ein besonderes grundlegendes: Wo nicht über Gewalt, Ausbeutung und Diskriminierung berichtet werden darf, stehen die Chancen schlecht, dass Menschen in Sicherheit leben, für ihre Arbeit fair bezahlt werden und keine Nachteile wegen ihrer Hautfarbe oder sexuellen Orientierung erfahren. Christian Mihr stellt in seinem Vortrag die Frage, wie es um die Pressefreiheit im Jahr 2025 steht.
Foto Copyright: Martin von den Driesch
Zusammen mit der Musik von HeJoe Schenkelberg (Akkordeon und Keyboard) und den Bildern von Maxie Lühring-Lejeune werden die spannenden und humorvollen Geschichten kunstvoll mit der Thematik »Erinnern und Vergessen« verwoben. Einlass: 18:30 Uhr, Eintritt: 15 Euro, Karten unter: bianka.elberfeld@posteo.de
In Kooperation mit Siccas Guitars präsentiert LOGOI Ana Vidovic, die nun bereits zum fünften Mal bei uns in Aachen zu Gast ist. Tickets im VVK erhältlich bei Eventim.
Copyright: Barbara Gracner
Karten dokumentieren nicht nur geografische Gegebenheiten - sie erzählen auch von sozialen, politischen oder kulturellen Realitäten eines Ortes. Die Kartopolog*innen Marlies Vermeulen und Remy Kroese zeigen anhand selbst erstellter Karten, wie durch visuelle Darstellung gesellschaftliche Wirklichkeit sichtbar gemacht und beeinflusst wird.
Sie sprechen über ihr Institute of Cartopology und ihre Arbeit in der Berghut Halverwege in Vaales (NL) die sie als Atelier, Begegnungs- und Veranstaltungsstätte und kleines Café nutzen und für Interessierte öffnen.
Bild: Copyright: Institute of Cartopology
Die Regionale Resilienz Aachen, das Eine Welt Forum Aachen und LOGOI – Institut für Philosophie und Diskurs laden herzlich ein zur nächsten Ausgabe von Sokrates’ Sofa: Philosophieren über die drängenden Fragen unsere Zeit: Soll die AfD verboten werden?
Empathie gilt als höchste Form des Miteinanders - und ist dennoch in digitalen Debatten oft kaum noch spürbar. Yasmine M’Barek, Journalistin, Autorin und Hostern des ZEIT-Podcast Ehrlich jetzt?, fragt ausgehend von ihrem neuen Buch, warum wir wieder lernen müssen, empathisch zu sein - oder zumindest empathischere Egoisten brauchen.
Die Stoa-Rezeption Albert Camus‘ ist ein vergleichsweise selten beachtetes Thema in der Camus-Forschung. Anknüpfend an eine kursorische Darstellung der stoischen Philosophie und ihrer zentralen Inhalte, spricht Niklas Keller über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede stoischer und camusscher Philosophie.
Um eine literarische Annährung an das, was im Schatten liegt, bemühen sich die Autor*innen Miroslava Rosales (El Salvador/ Wuppertal) und Rodrigo Díaz (Argentinien/ Köln) mit der Lesung eigener Gedichte und Kurzgeschichten. In einem moderierten Gespräch mit dem interdisziplinären Bühnenkünstler Omar Guadarrama (Mexiko/ Bielefeld) reflektieren sie, welche Rolle ihr eigener kultureller Hintergrund sowie persönliche Erfahrungen mit den Themen Migration und Identität in ihrer literarischen Produktion offensichtlich oder womöglich hintergründig spielen. Eintritt frei, Anmeldung ist nicht erforderlich!
Bild: Copyright Osvaldo Puente
Im Rahmen der Aachener Kunstroute bespielen wir wieder den Hof der Kirche St. Paul mit einem besonderen Konzert: Argentinische Musik, Tango, Folklore und Neuinterpretationen von der Sängerin Marita Moyano und dem Gitarristen Agustin Luna, auf dem Hof der Kirche St. Paul. Der Eintritt ist frei!
Anlässlich der diesjährigen Aachener Kunstroute zeigt LOGOI eine Gemeinschaftsausstellung dreier Künstler: Diego Opazo, Hugo Orlandini und Osvaldo Puente - mit einer Einführung der Kunsthistorikerin Dr. Alexandra Kolossa.
Bild: Copyright Diego Opazo
Inspiriert von der Ausstellung des griechischen Künstlers Lefteris Fassoulas, in der die Koexistenz von harten und weichen Materialien, Abnutzung und Zerbrechlichkeit thematisiert wird, erforscht die Performance „3atomsHelium“ das Zusammenspiel von Körper, Licht und Schatten. 19:00 / 20:00 / 21:00, Dauer: ca. 15 Minuten. Um Anmeldung wird gebeten.