Philosophischer Salon mit Susanne Vaaßen 2011
26.06.2011: Natur – Umwelt oder Mitwelt des Menschen. Müssen wir unser Verhältnis zu ihr überdenken?
»Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.« (A. Schweitzer)
Dient die äußere belebte und unbelebte Natur nur der Bedürfnisbefriedigung des Menschen oder hat sie einen Eigenwert, der moralisch zu berücksichtigen ist? Ökologische Krisen und Missstände in der industriellen Nahrungsmittel- und insbesondere Fleischproduktion führen zum Nachdenken darüber, ob das Mensch-Natur-Verhältnis einem Paradigmenwechsel zu unterziehen ist. Der enge Kreis zwischenmenschlicher Ethik soll auf die äußere Natur ausgeweitet, die Sonderstellung des Menschen revidiert werden. Doch von welchen Werten und Grundeinstellungen soll das Verhältnis des Menschen zur äußeren Natur geprägt sein? Überfordert die moralische Berücksichtigung der äußeren Natur den Menschen? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für unser alltägliches Leben und Konsumverhalten?
Susanne Vaaßen ist Doktorandin der Philosophie an der Philipps-Universität Marburg. Sie forscht im Bereich der Philosophischen Anthropologie und Leibphänomenologie.
Der Vortag als PDF-Datei:
Susanne Vaaßen_Die Natur als Umwelt oder Mitwelt des Menschen
